Geschichte |
Nach der industriellen Revolution wurde Qualität durch Qualitätsprüfung am Ende des Produktionsprozesses sichergestellt. Je nach Intensität dieser Prüfungen gab es mehr oder weniger Ausschuss und mehr oder weniger Ausfälle bei Kunden. Diese Massnahmen wurden jedoch vom Management nur als notwendiges Übel angesehen um Imageschäden in Grenzen zu halten. Verbesserungen dieser Massnahmen sahen bereits Prüfungen der Einzelteile vor. Dadurch wurde zwar der Ausschuss reduziert, die Prüfkosten jedoch erhöht.
Mit der fortschreitenden Automatisierung wurde klar, dass diese Prüf- und Ausschusskosten weder signifikant reduziert werden konnten. Der andere Faktor der im 20. Jhdt. zum Umdenken führte war die Reduktion der technischen Differenzierbarkeit der Anbieter. Beispielsweise gibt es heute weltweit zwei Anbieter für Geschirrspülkörbe und eine ähnlich kleine Anzahl von Kühlschrankherstellern. Die Produkte werden dann von den "Merkenfirmen" verbaut, gebrandet und verkauft. Unterschiede in Ausstattung und Produktionsqualität sind daher nicht signifikant zur Unterscheidung der Anbieter.
Es mussten also andere Wege gefunden werden um sich von seinen Mitbewerbern zu unterscheiden. Qualitätsmanagement entwickelte sich als Instrument um tiefgehende und nachhaltige Verbesserungen im Geschäftsablauf zu erzielen.
Inhalte |
QM-Methoden bieten einen Rahmen innerhalb dessen Firmen ihre Stärken feststellen und ihre Schwachstellen entdecken können.
Grundlegende Begriffe des Qualitätsmanagements werden in der ISO 9000 Reihe festgelegt. Siehe DinIso9001.
Besonders zu erwähnen ist, dass Masszahlen erst nach mehrjähriger Beobachtung und durch den Vergleich mit Zielvorgaben sowie Werten der Konkurrenz zu "Ergebnissen" werden. Hier wird besonders der Schwerpunkt auf die Nachhaltigkeit der Methoden deutlich.
Prozessorientierung |